Samstag, 6. März 2010

Berichterstattung aus Kerala, die Zweite (oder 2010):

Mittwoch, 24.02
Ankunft in Trivandrum, zusammen mit Julian zum Goethe-Zentrum, mit Anisha Geburtstag gefeiert, und großes Hallo/namaskaram-Sagen im Goethe, in Pachaloor bei meinen alten Nachbarn und am Samudra-Strand. Ans Schlafengehen war nicht zu denken, zum einen, landete ich gleich auf ´nem Tempelfest, zum anderen kamen Leah, Lucie und Julia um 4 uhr morgends am Flughafen Trivandrum an. Obdach fand ich im Tempel, Durchhaltevermögen dank Aktion und „Chatleck“ gegeben, dafür mit `nem Sonnenaufgang und drei Freunden aus Deutschland beschenkt worden.

















Donnerstag, 25.02
Fortsetzung Besuchstour... Vorbereitungen fürs Pongala (Saris, Blumen, Hemd und Hose besorgen)
und abends ein kühles Bier...

Sonntag, 28.2
Artigal PONGALA
30 Lakh women, das sind 3 Millonen Frauen kommen aus ganz Südindien zusammen und kochen gemeinsam auf den Straßen Trivandrums Pongala. Pongala ist eine süße Nachspeise (etwa so wie Milchreis) und wird in kleinen Tontöpfen gekocht. Frau an Frau, Topf an Topf warten auf den Startschuß und wenige Sekunden später brennt überall das Feuer unter den Töpfen und die Stadt versinkt im Rauch, während die Frauen zum beten und heulen anfangen... zu ende ist das Fest nach einem gemeinsamen Essen, was die Männer für die Frauen kochen, und der Nachspeise Pongala. Dann kommt noch ein Flugzeug und wirft Blumen vom Himmel über unseren Köpfen ab. Danach verlassen ungefähr 21/2 Millionen Frauen schlagartig die Stadt... einfach unglaublich

Wir ergreifen ebenfalls die Flucht mit ner Autorickshaw auf zum Strand nach Varkala, lecker Fisch, essen, alte Bekannte besuchen und die Nacht im Tempel bei einer Kathakalli Aufführung um die Ohren geschlagen.

Mittwoch, 3.3
Cochin hin und zurück: Vervolgungsjagd und Besuchstour Nr. 6







Sonntag, 7.3
Cochin hin und zurück
Meine Karten verloren, d.h. Bankkarte, Krankenversicherung, Studentenausweis etc.
Gestern rief mich Muttu aus Fort Kochi (Kathakalli-Tänzer, den ich noch vom letzten Jahr kenne) an, er fragte mich: „hey tobi, do you miss something?“
Er hat meine Karten und Ausweise gefunden, und ich hol sie eben mal ab. Mit Pramod nach Alappuzha, kucken wie weit das Ressort ist, dann weiter im Zug nach Ernakulam und Muttu treffen. Karten abholen, am nächsten Tag wieder nach Trivandrum und einen Konversationskurs im Goethe-Zentrum mit B1-Studenten veranstalten.